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Zahnprobleme - Der Harte Zahn

 

 

Eine gute Mundhygiene beginnt mit gesunden Zähnen und zwar schon in den ersten Lebensjahren, denn viele Zahnprobleme entstehen bereits in diesem Alter. Wir beobachten immer häufiger Mütter, die ihre Kinder stundenlang an einem Schoppen mit gesüsstem Tee oder Fruchtsaft nuckeln lassen. Diese schlechte Gewohnheit fördert die Karies, so dass viele Kinder ihre Milchzähne, die den Platz für die zweiten Zähne möglichst lange freihalten sollten, zu früh verlieren.

 

Die Zähne regelmässig putzen, sonst droht Zahnfleischschwund.

 

Zahnbelag und Zahnstein stehen am Anfang der häufigen Zahn- und Zahnfleischprobleme.

Zahnpflege. Das oberste Gebot der Mundhygiene ist das Zähneputzen zur Entfernung von Zahnbelag (Plaque) und Zahnstein, die Ursachen der meisten Zahnund Zahnfleischprobleme. Als Plaque bezeichnet man den aus Speiseresten, abgestorbenen Zellen der Mundschleimhaut und zahlreichen Bakterien bestehenden Belag, der die Zähne überzieht.

Die Bakterien verwandeln Zucker in Säure, die den Zahnschmelz angreift und den Zahn entkalkt, bis ein Loch entsteht, durch das sie ins Zahninnere gelangen und den Zahn zerstören.

Das erste Anzeichen für Karies ist oft eine Überempfindlichkeit des Zahns beim Kontakt mit sauren, heissen oder kalten Speisen. Personen mit chronisch trockenem Mund haben ein grösseres Kariesrisiko, da der Speichel bei der Selbstreinigung eine wichtige Rolle spielt.

Wird die sich immer wieder neu bildende Plaque nicht innert 24 Stunden entfernt, fixiert sie sich auf dem Zahn und verkalkt allmählich zu Zahnstein, der mit seiner rauen Oberfläche eine ideale Unterlage für zusätzliche Plaqueschichten bildet. Mindestens einmal pro Jahr ist deshalb eine Kontrolle durch den Zahnarzt und die Entfernung von Plaque und Zahnstein notwendig.

 

Bluten. Die Bakterien in der Plaque können auch Zahnfleischentzündungen verursachen, die oft mit Zahnfleischbluten – besonders beim Zähneputzen – und einem schlechten Mundgeruch einhergehen. Rauchen, Alkohol, gewisse Medikamente und Hormonumstellungen begünstigen solche Entzündungen. Ein chronischer Verlauf führt zu Zahnfleischschwund und einer Lockerung des ganzen Zahnhalteapparates (Parodontitis), was die häufigste Ursache für den Verlust von Zähnen im Alter ist. Die regelmässige Mundhygiene lohnt sich deshalb ebenso wie der rasche Besuch beim Zahnarzt im Falle von Beschwerden, da Zahnschmerzen schnell fast unerträglich werden können.

 

News

 

Die Grippeimpfung bis Mitte November ist der sicherste Schutz vor einer Grippeerkrankung, besonders für
Personen über 65 Jahre, Kinder und Erwachsene, die regelmässig medizinische Betreuung benötigen, dieses Jahr hospitalisiert waren oder an chronischen Herz- oder Atemwegerkrankungen, Stoffwechselstörungen, Niereninsuffizienz leiden, sowie Personen mit Immunsuppression. In diesen Fällen übernimmt die Kranken-kasse die Impfkosten. Impfen lassen sollten sich auch alle, die zu den Risiko-gruppen in engem Kontakt stehen.

 

Der Rat

 

 

 

Das A und O der Mundhygiene ist die Reinigung der Zähne nach jeder Mahlzeit. Ist dies nicht möglich, sollte die Mundhöhle zumindest gründlich ausgespült werden. Beliebte Schlupfwinkel der Bakterien sind die für die Zahnbürste nur schwer zugänglichen Zahnzwischenräume, die ebenfalls zum täglichen Reinigungsprogramm gehören. Besser als Zahnstocher eignen sich hier die Zahnseide, Brush-Sticks und die in verschiedenen Grössen erhältlichen Interdentalbürstchen. Mit der mittelharten bis eher weichen Zahnbürste sollte zur Härtung des Zahnschmelzes wenn möglich eine fluoridhaltige Zahnpaste verwendet oder der Mund nach dem Zähneputzen mindestens einmal pro Tag mit einer fluoridhaltigen Lösung gespült werden.

 

Zahnbürste alle zwei Monate auswechseln!

 

 

 

Weitere Tipps für gesunde Zähne:

- Zahnbürste alle zwei Monate auswechseln.

- Zähne mit kreisenden Bewegungen bürsten.

- Eine gründliche Reinigung der Zahnzwischenräume jeden Abend entfernt die Plaque auch in Verstecken.

- Für Kinder bis sechs Jahre eine Zahnpaste mit reduziertem  Fluoridgehalt verwenden.

- Mindestens einmal jährlich Kontrolle durch den Zahnarzt.

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

RegioPharm, Postfach 6251, 2500 Biel-Bienne 6

 

 

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