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Brüggstrasse 2,
Route de Brügg
2503 Biel-Bienne
Tel: 032 365 25 23
Fax: 032 365 50 17
Mail: info@apotheke-biel.ch |
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Wundbehandlung
/ Moderne Materialien statt Mehl
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1.
Hilfe: Blutung mit Kompresse oder sauberem Tuch stillen und das verletzte
Glied hochhalten
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Die Hau(p)tsache bei
Wunden ist die richtige Behandlung.
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Die
Haut ist das grösste Organ des Menschen und macht einen Zehntel seines
Körpergewichts aus. Nebst ihrer Sinnes- und Kommunikationsfunktion hat sie
vor allem eine Schutzfunktion. Eine Verletzung der Haut ist immer auch eine
Verletzung der natürlichen Schutzbarriere. Um Infektionen zu verhindern,
müssen Wunden deshalb richtig behandelt werden.
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Gefahr. Stichwunden:
Grosse Infektionsgefahr, Organverletzungen sind nie auszuschliessen, sofort
Arzt oder Spital aufsuchen.
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Bisswunden:
Grosse Infektionsgefahr, auch bei menschlichen Bissen, immer zum Arzt.
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Brandwunden:
Der Schweregrad ergibt sich aus Ort, Ausdehnung und Tiefe der Verbrennung. 1.
Grad: stark gerötete Haut (Sonnenbrand), die sich nach einigen Tagen in
Fetzen ablöst; 2. Grad: Brandblasen mit gelblicher Flüssigkeit, Heilung nach
zwei bis sechs Wochen, in den meisten Fällen keine Narben; 3. Grad:
Zerstörung der ganzen Haut und des Untergewebes, die verbrannte Haut wird vom
Körper abgestossen und nicht ersetzt, grosse Narbenbildung. Verbrennung
mindestens 20 Minuten mit kaltem Wasser kühlen (keine Eisklötzchen), danach
sterilen Deckverband anlegen. Brandblasen nicht öffnen. Bei Verbrennungen 2.
oder 3. Grades sowie an Gesicht, Händen oder Geschlechtsorganen Arzt
aufsuchen
Schürf-
und Risswunden: Grössere Wunden nähen lassen, wenn möglich innert sechs
Stunden.
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Chronische
Wunden (z.B. offenes Bein): Die langwierige Behandlung gehört in die Hand
einer Fachperson.
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Quetschwunden:
Bei grossen Wunden Arzt aufsuchen.
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Schnittwunden:
Bei grossem Blutverlust, tiefer Verletzung und Wunden im Gesicht oder über
Gelenk Arzt aufsuchen.
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Schutz. Wundreinigung:
Kleine Wunden etwas bluten lassen, um Verschmutzungen und Keime
auszuschwemmen. Danach unter fliessendem Wasser reinigen, Fremdkörper und
Gewebetrümmer vorsichtig entfernen und mit einem flüssigen, farblosen Mittel
desinfizieren. Wundabdeckung: Bei starker Blutung Druckverband anlegen und
das verletzte Körperteil hochhalten. Ansonsten sterile Kompresse anlegen. Ein
Wundverband schützt die Wunde vor Infektionen, Wasser- und Salzverlust und
fördert die Heilung. Verband oder Pflaster täglich wechseln. Im Gegensatz zu
früher lässt man die Wunden heute eher etwas feucht. So heilen sie rasch und
besser. Zudem gibt es heute sehr gute neue Materialien, wie durchsichtige
Wundverbände.
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News
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Mit
dem Sommer hat auch die Wandersaison wieder Einzug gehalten. Ob in roten oder
anderen Socken – lange Märsche nehmen die Füsse ganz schön in Anspruch. Hier
helfen neuartige Materialien wie Blasenpflaster, die vor Infektionen schützen
und eine gewisse
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Feuchtigkeit
beibehalten, um die Bildung einer neuen Hautschicht zu beschleunigen.
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Die
Pflaster bringen zudem sofortige Schmerzlinderung an Reibungs- oder
Druckstellen und gehören deshalb in jeden Rucksack. Ihre RegioPharm Apotheke
zeigt Ihnen gerne, wie sie jeweils raschmöglichst wieder auf festen Füssen
stehen.
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Werbung
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Der Rat
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Es
gilt die Regel: Nur die saubere Wunde kann problemlos heilen. Deshalb: Auf
die Wunde gehören keine Hausmittel wie Mehl, Öl oder Puder, Salben,
Salbengazen, Wasserstoffsuperoxid oder Watte. Wundbenzin desinfiziert nicht.
Salben gehören nur in speziellen Fällen (z.B. Verbrennungen)
direkt auf die Wunden.
Immer
sterile, einzelverpackte Wundauflagen verwenden, die nicht mit der Wunde
verkleben und einen Luft- und Feuchtigkeitsaustausch ermöglichen. Wunde
regelmässig überprüfen. Zum Eigenschutz bei Kontakt mit fremdem Blut
Gummihandschuhe tragen, Tetanusimpfung alle fünf bis zehn Jahre erneuern.
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