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Wann zum Arzt?

 

Wenn Sodbrennen regelmässig mindestens einmal pro Woche auftritt, xsollte eine ärztliche Untersuchung abklären, wo die Ursache des Refluxes liegt. In Frage kommen:

 

defekter Verschluss der Speiseröhrezum Magen hin

zu hoher Säuregehalt des Magensafts

gestörte Magenentleerung

Schwäche der Speiseröhren-muskulatur

erhöhter Druck auf Magen und Zwerchfell durch Übergewicht oder zu enge Kleidung

psychische Belastung

 

 

Diese Faktoren begünstigen das Aufsteigen der Magensäure in die Speiseröhre oder steigern die Säureproduktion im Magen. Endoskopische Spiegelungen machen die Schleimhaut von Magen und Speiseröhre sichtbar und zeigen, ob Schädigungen vorliegen. Sie ermöglichen auch den Ausschluss eines Magengeschwürs oder Magentumors.

In manchen Fällen ist eine Säuremessung (pH-Metrie) sinnvoll. Dazu wird eine kleine Sonde in die Speiseröhre eingelegt, die über 24 Stunden den Säuregrad aufzeichnet.

Generell in ärztliche Obhut gehören Patienten mit Alarmsymptomen. Dies können auch Beschwerden sein, die spontan nicht zum Bild der Refluxkrankheit

passen, das heisst, eher in Unterbauch oder Rücken lokalisiert sind. Hinter Druckschmerzen im Brustkorb oder Schmerzen bei Anstrengung kann sich eine Angina pectoris verbergen. Magenblutungen verlaufen nicht immer mit Symptomen und sind - wenn nicht rechtzeitig entdeckt - für den Betroffenen lebensgefährlich. Auch Bauchschmerzen in Verbindung mit Fieber, Erbrechen oder anhaltender Diarrhoe bedürfen der Abklärung.

 

 

 

Bei Oberbauchbeschwerden Alarmsymptome beachten!

 

 

 

Hinweise auf dunkles geronnenes Blut im Stuhl (Teerstühle) oder kaffeesatzähnliches Erbrechen

 

Plötzlich einsetzende heftige Schmerzen

 

Schmerzen auch nachts im Liegen

 

Ausstrahlende Schmerzen in Schulteroder Rücken

 

Gewichtsverlust

 

Vorsicht bei gleichzeitiger Einnahme bestimmter Medikamente, z.B. Rheumamittel

 

 

 

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