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Verhütung - Vom Honig zum Gummi

 

 

Nach wie vor der einzige Schutz gegen beim Sex übertragbare Krankheiten: Präservative.

 

Verhütungsmittel ohne Hormone: Alternativen zur Pille.

Während sich Frauen im alten Griechenland Honig in die Scheide strichen, verhüteten Männer einst mit Tierdärmen. Heute benutzen Männer Kondome, 60 bis 80 Millionen Frauen nehmen weltweit die Pille. Der ideale Menstruationszyklus der Frau dauert 28 Tage:

 

Unter Einfluss von Östrogenen kommt es am Ende der Follikelphase zum Eisprung. Die anschliessende Progesteron-gesteuerte Lutealphase endet nach 14 Tagen mit der nächsten Blutung. Die Pille, ein Hormonpräparat, verhindert den Eisprung, verdickt den Schleim im Gebärmutterhals und bietet den sichersten Schutz vor einer Schwangerschaft.

 

Alternativen. Doch wer auf hormonale Verhütungsmethoden verzichten will oder muss, hat Alternativen. Deren Sicherheit lässt sich mit Hilfe des Pearl-Index bestimmen:

Wenden beispielsweise 100 Frauen ein Jahr lang eine bestimmte Verhütungsmethode an und werden in dieser Zeit zwei Frauen schwanger, beträgt der Pearl-Index 2. Mechanische Methoden: In die Gebärmutter eingelegte Spiralen (Pearl-Index 0,4-3,0) verhindern die Einnistung des Eis. Das Diaphragma (1,8-10) ist eine Gummimembran in verschiedenen Grössen, die wie das Femidom, ein Präservativ für die Frau (5-21), in die Scheide eingeführt wird und die Spermien stoppt.

Chemische Mittel: Spermizide (5-8) wie Vaginalzäpfchen, Cremen oder Gels töten Spermien ab. Am besten werden sie mit einem Diaphragma kombiniert (1,8-4). Mit Ausnahme des höchst unsicheren «Coitus interruptus» (6-35) beruhen die natürlichen Verhütungsmethoden auf periodischer Abstinenz. Sie sind aber, wie das Bestimmen der fruchtbaren Phase anhand der Körpertemperatur, nur empfehlenswert, wenn sie seriös und zuverlässig angewandt werden.

 

Schutz. Stand einst die Verhinderung einer Schwangerschaft im Zentrum, ist es heute auch der Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Zuverlässig vor einer Schwangerschaft und einer Infektionskrankheit wie AIDS oder Hepatitis schützt nur das Präservativ für den Mann 1,8-10). Bei aller Vorsicht kann es dennoch passieren: Mehrere Pillen vergessen, falsch gerechnet, Präservativ gerissen. In diesem Fall bleibt die Pille danach. Diese kann bis 72 Stunden nach dem ungeschützten Geschlechtsverkehr eingenommen werden. Diese Pille sollte aber keinesfalls als Verhütungsmittel, sondern als Notfallmedikament betrachtet werden.

 

News

 

Frühlingsfreud - Frühlingsleid:

Es grünt und blüht. Doch was für die einen Frühlingswonne bedeutet, ist Frühlingspein für jene, deren Immunsystem auf den Blutenstaub wie auf ein Heer von Feinden reagiert. Mit tränenden Augen und triefender Nase wehrt es sich gegen die Eindringlinge. Deshalb möchten die bedauernswerten Opfer jetzt am liebsten bei den Eskimos oder auf dem Matterhorn sein. Ihre Regio-Pharm-Apotheke kennt eine einfachere Lösung: Neue antiallergische Mittel verschaffen rasche Erleichterung, ohne müde zu machen. Zusätzliche Tipps der Apotheke helfen mit, dass der Frühling auch den Allergikern die Lebensfreude nicht verdirbt.

 

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Der Rat

 

 

 

Die zuverlässige Anwendung der Pille ist das sicherste Verhütungsmittel mit dem besten Pearl-Index (0-0,8). Was also tun, wenn man eine Pille vergessen hat? Ist die Einnahmezeit um weniger als 12 Stunden überschritten, die vergessene Tablette so rasch wie möglich und die folgenden Tabletten wieder zur gewohnten Zeit einnehmen. So ist die empfängnisverhütende Wirkung weiterhin gewährleistet. Sind mehr als zwölf Stunden überschritten, ist eine Schwangerschaft möglich. In diesem Fall die vergessene Pille so rasch wie möglich einnehmen, auch wenn das bedeutet, zwei Tabletten am gleichen Tag zu schlucken. Danach die Einnahme wie gewohnt fortsetzen, in den nachsten sieben Tagen aber ein zusatzliches empfängnisverhütendes Mittel verwenden. Wer mehr als eine Pille oder die sogenannte Minipille vergessen hat, wendet sich an seine Apotheke. Bei Erbrechen innert drei Stunden nach Einnahme der Pille muss eine zweite Tablette eingenommen werden, um die Empfàngnisverhütung zu gewährleisten. Erbricht man vier Stunden nach der Einnahme, hat der Körper die Pille bereits aufgenommen und es braucht keine zusätzlichen Massnahmen.

 

 

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

RegioPharm, Postfach 6251, 2500 Biel-Bienne 6

 

 

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