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Venenprobleme - Stau im Bein

 

 

Beschädigte Venen sehen nie wieder normal aus.

 

Gestörter Blut-Rückstrom durch die Beinvenen kann zu tödlichen Lungenembolien führen.

Die Beine sind Schwerarbeiter, werden bei der Körperpflege aber oft vergessen. Sie tragen ein Leben lang unser Gewicht und setzen uns in Bewegung. Die Be-lastung kann schon in mittleren Jahren zu Venenerkrankungen führen, an denen jede zweite Frau und jeder vierte Mann leiden. Frauen sind durch ihr empfind-licheres Bindegewebe und hormonelle Faktoren stärker betroffen.

 

Stau. In den Venen sorgen Klappen dafür, dass das Blut nur herzwärts fliesst. Langes Stehen, mangelnde Bewegung und Wärme verlangsamen den Rückfluss. Das Blut staut sich in den Venen, deren Wände durch den Druck überdehnt werden und ihre Elastizität verlieren: So schliessen die Venenklappen nicht mehr richtig, und die Blutzirkulation wird immer stärker beeinträchtigt. Durch die ge-schwächte Venenwand dringt Flüssigkeit in das Beingewebe, vor allem, wenn es heiss ist. Geschwollene Füsse und Beine sind die Zeichen solcher Wasseransamm-lungen (Ödeme). Die prall gefüllten Venen werden als Krampfadern sichtbar.

 

Gefahren. Gefahren. Durch den Blutstau wird auch die Versorgung des Bindegewebes und der Haut mit Sauerstoff beeinträchtigt. Die Haut verfärbt sich ins Bräunliche, und aus oberflächlichen Schädigungen können tiefe Wunden und Geschwüre entstehen, die oft fast nicht mehr heilen. Solch «offene Beine» entstehen am häufigsten auf der Innenseite der Unterschenkel, knapp oberhalb der Knöchel.

 

Bewegungsmangel und Übergewicht, zum Beispiel während der Schwangerschaft, verschlimmern die Venenerkrankungen. Im gestauten Blut können sich Blutgerinnsel bilden und die Venen verstopfen (Venenthrombose). Wird es in die Lunge geschwemmt, kann es zu einer tödlichen Lungenembolie führen.

 

Licht. Ästhetik. Typisch für Venenleiden sind beidseitige Beschwerden, die im Laufe des Tages zunehmen. Bei plötzlich auftretenden starken und anhaltenden Schmerzen, einseitigen Schwellungen oder Verfärbungen sollte möglichst rasch ein Arzt konsultiert werden, da sie auf eine Venenthrombose hinweisen. Peitschenhiebartige Schmerzen können eine akut einsetzende Embolie anzeigen, die eine notfallmässige Behandlung erfordert.

 

Die Venenbeschwerden, die das Stadium von Krampfadern nicht überschreiten, sind dagegen nicht gefährlich, sondern eher ein ästhetisches Problem. Der Arzt wird entscheiden, ob eine Verödung der Krampfadern oder eine Operation die bessere Lösung ist. Da fortgeschrittene Venenerkrankungen wie viele andere chronische Leiden nicht heilbar sind, haben vorbeugende Massnahmen und eine Behandlung im Frühstadium besondere Bedeutung.

 

News

 

Lausige Souvenirs

Zu den Ferienerinnerungen gehören nicht nur Fotos und eine leere Reisekasse, sondern oft auch die Kopflaus, die langes, lockiges Haar besonders gern hat. Sie kann überall übertragen werden, wo Menschen die Köpfe zusammenstecken. Spätestens wenn es in der Ohren-, Schläfen- oder Nackengegend kribbelt und beisst, wo die Kopflaus ihre Eier (Nissen) besonders gerne legt, ist eine gründliche Kontrolle der ganzen Familie oder Schulklasse angezeigt. Mit einem Lauskamm und speziellen Shampoos können die unerwünschten Gäste beseitigt werden. Was dazu alles gemacht werden muss, erfahren Sie in Ihrer RegioPharm-Apotheke, die Ihnen gerne auch ein Merkblatt zur Lausbekämpfung mitgibt.

 

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Der Rat

 

 

 

Chronische Venenleiden verhindert man am besten durch eine gesunde Lebens-weise mit viel Bewegung. Venen-freundlich sind auch kalt/warme Wechsel-duschen und das Kneippen. Bei schweren oder geschwollenen Beinen helfen kühlende und abschwellende Crèmes und Gels, aber auch Kapseln, welche die Struktur der Venenwände verbessern. Besonders hilfreich sind elastische Stützverbände und Kompressionsstrümpfe, speziell während der Schwangerschaft sowie während langen Reisen im Auto oder Flugzeug.

Vermeiden: übermässige Wärme (Sauna!), langes Sonnenbaden, Übergewicht, Heben schwerer Lasten,
langes Sitzen und Stehen am gleichen Ort, übermässigen Alkohol- und Nikotin-konsum. Für Frauen bedeutet die Kombination von Antibaby-Pille und Rauchen eine Thrombosegefahr.

 

 

 

 

Weitere Tipps:

- Viel Wasser trinken

- Spaziergang oder Gymnastik während der Arbeit.

- Hochgeschlossene Stiefel (Wärmestau) und zu hohe Absätze vermeiden

- Verzicht auf das Rauchen, das die Blutgefässe schädigt.

- Schwimmen

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

RegioPharm, Postfach 6251, 2500 Biel-Bienne 6

 

 

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