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Brüggstrasse 2,
Route de Brügg
2503 Biel-Bienne
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Mail: info@apotheke-biel.ch |
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Umweltkrankheit
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Nervig:
Allergie-Symptome
wie tränende Augen
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Heuschnupfen,
Ekzeme, Lebensmittelallergie: ein Fünftel der Schweizer Bevölkerung leidet
unter Allergien.
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Erste
Hinweise auf Heuschnupfen finden sich bereits bei den Römern. Heute
entwickelt sich die Allergie in westlichen Ländern zu einer Volkskrankheit.
Jeder Fünfte leidet unter Heuschnupfen, jeder Zehnte an einer allergisch
bedingten Hauterkrankung.
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Fremdkörper.
Eigentlich
ist die Allergie eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers auf fremde
Substanzen. Doch in diesem Fall reagiert das Immunsystem übermässig stark auf
Fremdkörper wie Blütenstaub oder Konservierungsstoffe. Bei der allergischen
Sofortreaktion zeigen sich die Symptome, wie Niesreiz, Hautausschläge und
tränende Augen, innert Minuten nach dem Kontakt mit dem allergieauslösenden
Stoff (Allergen). Typisch sind Heuschnupfen, Lebensmittel-, Hausstaub- und
Tierhaarallergie, die schwerste Form ist der anaphylaktische Schock: der
Körper reagiert, nach einem Bienenstich etwa, mit einem Kreislaufkollaps. Bei
der allergischen Spätreaktion kann es nach dem Kontakt mit dem Allergen
Stunden bis Tage dauern, bis die Symptome einsetzen. Typischer Vertreter ist
das Kontaktekzem bei chemischen Substanzen in Kosmetika oder Nickel etwa
(«Jeansknopfekzem»).
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Kontakt.
Allergische
Krankheiten sind häufig vererbt und können in jedem Alter auftreten, aber
auch wieder verschwinden. Dass immer mehr Menschen Allergiker werden, hängt
unter anderem mit der Veränderung unserer Lebensgewohnheiten zusammen. Immer
weniger Säuglinge werden gestillt, Kinder wachsen in sauber geputzten
Stadtwohnungen auf und Erwachsene kommen häufiger mit Substanzen in Kontakt,
die Allergien auslösen können (z.B. Fertignahrungsmittel mit
Konservierungsstoffen). Auch Umwelteinflüsse wie hohe Ozonwerte erhöhen das
Risiko. Mindestens sechs Monate Stillen gilt als bestes Mittel, um ein Baby
vor Allergien zu schützen (andernfalls hypoallergene Nahrung verwenden).
Kinder sollten nicht zu sehr abgeschirmt werden, damit das Abwehrsystem
trainiert wird. Für Allergiker ist es wichtig, die auslösende Substanz zu
meiden, der Haushalt sollte möglichst allergenarm eingerichtet sein (keine
Staubfänger oder Haustiere).
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Reaktion.
Zur
Linderung der Allergie-Symptome stehen verschiedene Medikamente zur
Verfügung: Antihistaminika wirken gegen das körpereigene Histamin und lindern
Beschwerden bei Juckreiz und Schnupfen. Abschwellende Mittel lassen die
Schwellungen der Schleimhäute zurückgehen. Die Substanz Cromoglicinsäure
wirkt vorbeugend gegen allergische Reaktionen und muss vor Ausbruch des
Anfalls angewendet werden. Corticosteroide (Kortison) wirken zuverlässig
gegen die Symptome von Allergien und kommen bei besonders schwerwiegenden
Fällen zum Einsatz. Eine valable Alternative ist die Hyposensibilisierung:
siehe dazu «Der Rat».
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News
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Darmkrebs
nie?
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Unter
diesem Slogan lanciert die Krebsliga Schweiz eine Pilotaktion gegen eine der
häufigsten bösartigen Erkrankungen. Täglich erkranken in der Schweiz rund
zehn Personen neu an einem Darmkrebs, vier sterben jeden Tag daran. Weil
Früherkennung über Leben und Tod entscheiden kann, setzt die Krebsliga auf
eine breit angelegte Informationskampagne. Natürlich sind auch die RegioPharm
Apotheken mit von der Partie und beantworten Fragen zu Risikofaktoren,
Prävention, Symptome etc.
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Werbung
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Der Rat
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Um
Allergiker dauerhaft von ihrer Pein zu befreien, bietet sich die
Hyposensibilisierung Immuntherapie an, eine Art Impfung. Bei diesem Verfahren
wird dem Patienten über eine längere Zeit (bis mehrere Jahre) in
regelmässigen Abständen eine kleine Menge des allergieauslösenden Stoffes
unter die Haut gespritzt.
Damit
wird erreicht, dass sich der Körper an den Fremdstoff gewöhnt und ihn nicht
mehr als gefährlich
einstuft. Bei einer Vielzahl von Allergikern hat man damit gute Resultate
erzielt, zumindest kann so eine Verschlimmerung der Allergie verhindert
werden. Aufgepasst: Neu muss man sich die Fremdsubtanzen nicht mehr zwingend
wöchentlich spritzen lassen, sondern kann sie auch oral einnehmen – eine
empfehlenswerte Therapieform.
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