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Therapeutisch den Reizmagen besänftigen

 

 

 

Antazida - neutralisieren kurzfristig die überschüssige Säure im Magen und machen sie damit unschädlich. Als Wirkstoffe enthalten Antazida vorwiegend Aluminium- und Magnesium-verbindungen. Sie sind geeignet für leichtes und nur gelegentlich auftretendes Sodbrennen.

 

 

 

H2-Blocker - hemmen die Abgabe von Salzsäure aus bestimmten Zellen der Magewand. Sie wirken intensiver und länger als Antazida.

 

 

 

Protonenpumpenhemmer haben die beste säurehemmende Wirkung und müssen ärztlich verordnet werden.

 

 

 

Der Säuregehalt des Magens unterliegt im Tagesverlauf grossen Schwankungen. Unmittelbar nach dem Essen wird für die Verdauung der Speisen viel Säure verbraucht und der Säuregehalt fällt vorübergehend. Dasist auch der Grund, weshalb Antazida nicht gleich nach dem Essen eingenommen werden sollten, sondern erst 30 bis 45 Minuten später, wenn der Säuregehalt des Magens wieder ansteigt. Nachts im Liegen wird der Reflux besonders begünstigt. Den Kopf etwas höher lagern beugt dem vor.

 

Sodbrennen und Schwangerschaft

Sodbrennen tritt gerade bei Schwangeren recht häufig auf. Wer anfällig ist sollte auf die bereits erwähnten Lebensmittel weitgehend verzichten. Wenn diese Massnahmen nicht ausreichen, können auch die gängigen Antazida eingenommen werden. Sie gelten in den empfohlenen Dosierungen auch für Schwangere als sicher. Es muss lediglich auf Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten geachtet werden (z.B. Eisenpräparate, Antibiotika).

 

 

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