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Wissenswertes
von A-Z / Sonne, Sonnenschutz
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Eigenschaften der
Sonnenstrahlen
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Sonnenstrahlen
haben viele positive Auswirkungen auf den Menschen. Sie können z.B.
Stoffwechselvorgänge und die Vitamin-D-Synthese anregen und haben bei einigen
Hauterkrankungen einen positiven Effekt. Ein Sonnenbad wirkt – mässig
genossen – angenehm entspannend, beruhigend und erholsam. Wenn man sich
jedoch zu stark der Sonne aussetzt, können sowohl kurzfristige als auch
langfristige Schäden auftreten, von denen besonders unser Schutzschild, die
Haut, betroffen ist.
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Zusammensetzung des
Sonnenlichtes
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Die
Sonne sendet sehr viele Strahlen von unterschiedlicher Wellenlänge und
unterschiedlichem Energiegehalt aus. Die Strahlung der Sonne, welche die
Erdober-fläche erreicht, setzt sich zusammen aus 5% UV-Strahlung, 50%
sichtbarem Licht (Farben) und 45% Infrarot-Strahlung (Wärme). Die
UV-Strahlung kann in UVB- und UVA-Strahlung unterteilt werden. 95% der auf
die Erde auftreffenden UV-Strahlung sind UVA-Strahlen.
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Stärke der
Sonnenstrahlung
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Die
Intensität der UV-Strahlung ist stark von der Jahreszeit und der Tageszeit
abhängig. So ist in den Sommermonaten April bis Oktober die Intensität der
Strahlung viel grösser als in den Wintermonaten. In den frühen Morgenstunden
ist die Strahlung noch gering, sie intensiviert sich dann stark um die
Mittagszeit und wird gegen Abend wieder schwächer. Dies gilt vor allem für
die UVB-Strahlen. Im Gegensatz dazu schwankt die Intensität der UVA-Strahlung
im Laufe des Tages und des Jahres nur gering. Neben der Jahres- und Tageszeit
spielt auch die geographische Höhenlage eine Rolle. Die Intensität der
Strahlung ist im Hochgebirge grösser als in den tiefer gelegenen Ebenen, weil
weniger Luftschichten durchstrahlt werden müssen. Es gilt die Regel, dass pro
1000 m Höhendifferenz die UV-Strahlung um mindestens 10% zunimmt. Zusätzlich
ist eine Intensivierung der Strahlenstärke bis zu 100% durch Reflektion an
Sand, Schnee und Gewässer zu beachten. Im weiteren beeinflussen auch Wolken
die Intensität der UV-Strahlung. Man kann davon ausgehen, dass in Europa die
Sonnenstrahlung durchschnittlich um 40% durch Wolken reduziert wird. Auch die
Umwelt beeinflusst die UV-Intensität. Zum Beispiel blockt Fensterglas die
UVB-Strahlung völlig ab, lässt jedoch UVA-Strahlen ungehindert durch.
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Gefahren der
Sonnenstrahlen
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Bis
vor kurzem ging man davon aus, dass nur der UVB-Anteil der Sonnenstrahlung
für die negativen Auswirkungen des Sonnenlichtes verantwortlich ist.
UVB-Strahlung dringt bis in die oberste Hautschicht ein. Sie fördert zwar
durch Anregung der Melaninsynthese die Bräunung der Haut, ist aber vor allem
für den gefährlichen Sonnenbrand verantwortlich und kann so - langfristig
gesehen - Hautkrebs verursachen. Im letzen Jahrzehnt haben sich die
Kenntnisse über die Auswirkungen der UVA-Strahlung auf die Haut ständig
erweitert.
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Man
weiss heute, dass auch der UVA-Anteil des Sonnenlichtes an der Entstehung von
Hautkrebs mitbeteiligt ist. Diese Strahlen dringen tiefer in die Haut ein als
die UVB-Strahlen, nämlich bis in die mittlere Hautschicht. UVA-Strahlen sind
hauptverantwortlich für die meisten Fälle von Sonnenallergien und fördern die
Sonnenlicht bedingte Hautalterung, d.h. die Entstehung von Fältchen und
Pigmentflecken, sehr stark.Beide Strahlenarten führen zu einer lokalen
Schwächung des Immunsystems, was sich z.B. durch den Ausbruch von
Fieberbläschen äussert und die Entstehung der gefährlichen Hauttumore
begünstigt.
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Eigenschutzmechanismen
der Haut
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Die
Haut besitzt gegen die Belastung durch UV-Strahlung gewisse natürliche
Eigenschutzmechanismen. Dadurch schützt sie sich bis zu einem gewissen Grad
selbst gegen die gefährliche Wirkung der Sonnenstrahlen. Als
“Eigenschutzzeit“ bezeichnet man die Zeitspanne, die man in der Sonne
verbringen kann, ohne dass eine Hautrötung auftritt. Dieser Schutz ist sehr
individuell und dadurch bei jedem Einzelnen unterschiedlich stark ausgeprägt.
Er hängt unter anderem vom Hauttyp sowie vom geographischen Aufenthaltsort ab
und liegt unter Extrembedingungen zwischen 5 und 30 Minuten.
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Sichere Sonnenschutzprodukte
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Die
Verwendung eines hohen und zuverlässigen Sonnenschutzmittels ist heute ein
absolutes Muss. Ein modernes Sonnenschutzmittel schützt die Haut mit einem
Breitbandfiltersystem zuverlässig über den gesamten UVA- und UVB-Bereich vor
den schädlichen Folgen der Sonnenstrahlung. Der Lichtschutzfaktor (LSF), der
auf allen Produkten angegeben ist, bezeichnet den Sonnenschutz vor
UVB-Strahlung. Er gibt an, wie stark das Produkt die Haut vor der Rötung
(Sonnenbrand) schützt. Im Gegensatz zum Schutz vor UVB-Strahlung hat sich
beim Schutz vor UVA-Strahlung noch keine einheitliche Deklarierung
etabliert. Die 3 gebräuchlichsten Methoden sind die Messmethode nach
Australischem Standard, die IPD-Messmethode und die PPD-Messmethode. In
Fachkreisen wird die PPD-Messmethode als die zuverlässigste anerkannt. Ein
wirksames Sonnenschutzprodukt erkennt man daran, dass sowohl ein sicherer
UVB-Schutz als auch ein hoher UVA-Schutz (nach PPD) angegeben ist. Speziell
Personen mit sehr heller und empfindlicher Haut sowie Sonnenallergiker müssen
auf einen maximalen UVA- und UVB-Sonnenschutz achten.
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Ein
qualitativ hochstehendes Sonnenschutzprodukt zeichnet sich folgendermassen
aus:
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Sicherer
und klar deklarierter UVB- sowie auch UVA-Schutz
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Ausgezeichnete
Photostabilität, d.h. auch nach längerer UV-Bestrahlung bleibt die
Schutzwirkung voll erhalten
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Höchste
Verträglichkeit
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Beste
kosmetische Eigenschaften
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Praktische
Anwendungsformen
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So schützen Sie sich
aktiv!
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Meiden
Sie Aufenthalte in der Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr.
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Kinder
unter 3 Jahren sollten der Sonne gar nicht ausgesetzt werden.
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Ältere
Kinder müssen mit sehr hohem Sonnenschutzfaktor geschützt werden.
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Kopfbedeckung,
T-Shirt und Sonnenbrille schützen zusätzlich.
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Tragen
Sie ein Sonnenschutz-produkt am besten gleich morgens, auf jeden Fall aber 30
Minuten vor dem Sonnenbad auf, damit der Filter seine optimale Wirksamkeit
entfalten kann.
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Cremen
Sie sich regelmässig und wiederholt ein, vor allem nach dem Baden und bei
starkem Schwitzen!
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Achtung:
Auch
Wolken lassen UV-Strahlen durch. Im Schatten und mit hohem Lichtschutzfaktor
werden Sie auch braun. Der Vorteil: Diese langsam erworbene Bräune bleibt
länger bestehen.
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Bedenken
Sie, dass Schnee, Sand und Wasser Sonnenstrahlen reflektieren.
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Bei
ungewöhnlichen Pigmentfleckenbildungen oder Hautveränderungen sollten Sie
eine Fachperson aufsuchen.
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Sonne
kann während der Schwangerschaft Pigmentflecken hervorrufen.
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Auch
bei Verwendung eines Sonnenschutzproduktes sollten Sie zu lange Aufenthalte
in der Sonne vermeiden.
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