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Wundbehandlung / Moderne Materialien statt Mehl

 

 

Tagesmüdigkeit: eines der Anzeichen für eine Schlafstörung

 

Blick auf die Uhr, schon 2 Uhr, wälzen nach rechts, drehen nach links, Kopfkissen zerwühlen, schon 3 Uhr:

 

Bis zu 35 Prozent der Erwachsenen in der Schweiz klagen über Einschlaf- oder Durchschlafstörungen.Übermüdete Menschen leisten tagsüber weniger, sind gereizt und verursachen häufiger Unfälle. So gehen bis 25 Prozent aller Verkehrsunfälle auf Einschlafen am Steuer zurück.

 

Uhr. Schlaf ist ein lebensnotwendiger Prozess, während dem Stoffwechsel-produkte abgebaut und Informationen vom Kurzzeit- ins Langzeitgedächtnis verlagert werden. Dabei ist das Schlafbedürfnis individuell. Es wird durch eine innere Uhr und diese durch äussere Faktoren wie Hell-Dunkel- Wechsel oder Arbeits-, Freizeit und Schlafdauer gesteuert. Der Mensch verschläft ungefähr einen Drittel seines Lebens, generell nimmt die Schlafdauer im Alter ab. Von einer Schlafstörung spricht man, wenn man sich beim Aufwachen nicht erholt fühlt und unter Tagesmüdigkeit leidet. Mögliche Ursachen hierfür sind Stress, Sorgen, psychische Probleme oder zu anregende (sportlich wie intellektuell) Aktivitäten kurz vor dem ins Bett gehen.

Deshalb vor dem Einschlafen nicht Sport treiben und auf Genussmittel wie Nikotin, Alkohol, Koffein oder zuviel Zucker verzichten.Krankheiten wie saures Aufstossen, Depressionen, Diabetes, Prostata-hyperplasie oder Kreislauferkrankungen können ebenfalls zu Schlafproblemen führen. Wer unter obstruktiver Schlafapnoe (starkes Schnarchen und Atemaussetzer) oder dem Restless-Legs-Syndrom (Kribbeln oder Ameisenlaufen in den Beinen, unruhige Beine) leidet, erreicht die für die Erholung wichtige Tiefschlafphase nicht. Weiter können Medikamente den Schlafrhythmus beeinflussen.

 

Baldrian. Um Schlafstörungen zu behandeln, müssen erst die Ursachen geklärt werden. Oftmals versprechen bereits schlafhygienische Massnahmen (siehe «der Rat») Erfolg. Weiter helfen pflanzliche Präparate wie Baldrian, Hopfen oder Melisse. Allenfalls kann auch eine Nacht in einem Schlaflabor verbracht werden. Erst als letzter Ausweg sollten rezeptpflichtige Schlafmittel eingesetzt werden, allerdings nur in Kombination mit einer Therapie und Entspannungsübungen. Schlaftabletten dürfen nicht länger als vier Wochen ohne Pause verwendet werden, da sie die Qualität des Schlafs ändern können und zu Gewöhnung oder Abhängigkeit führen.

 

News

 

Herbsterwachen

Mit den leuchtenden Herbstfarben melden sich jeweils auch zwei unbeliebte alte Bekannte zurück: die neuen Krankenkassenprämien und die Grippe. Während gegen die steigenden Prämien noch kein Kraut gewachsen ist, sind prophylaktische Massnahmen gegen eine Grippeerkrankung möglich. Haben Sie Fragen oder Zweifel? Fragen Sie in Ihrer Regiopharm Apotheke nach Rat.

 

 

Der Rat

 

 

 

Statt zu Medikamenten zu greifen, sollte man bei Schlafstörungen erst schlafhygienische Massnahmen treffen. Dazu gehören:Regelmässige Bettgehzeiten, Herausfinden und Einhalten des persönlichen Schlaf-bedürfnisses, wobei bei nächtlichen Einschlaf- und Durchschlafstörungen auf einen Mittagsschlaf verzichtet werden sollte. Persönliche Ein-schlafrituale
befolgen und die Schlaf-umgebung in punkto Lärm, Licht und Wärme den Bedürfnissen entsprechend gestalten.

Und wer trotzdem nicht einschlafen kann, sollte nicht wach im Bett liegen bleiben und sich wälzen, sondern aufstehen und einer leichten Tätigkeit nachgehen. Dabei eher lesen als fernsehen, denn der TV führt oft zu einer Reizüberflutung. Man wird zwar müde, kann aber dann im Bett trotzdem nicht einschlafen. Alkohol ist ebenfalls kein gutes Schlafmittel. Ein Glas Wein am Abend kann zwar das Einschlafen fördern, man wacht jedoch häufig nach einigen Stunden wieder auf.

 

 

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

RegioPharm, Postfach 6251, 2500 Biel-Bienne 6

 

 

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