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Rheuma – Sand im Getriebe

 

 

 

 

Bewegungsmangel ist eine der häufigsten Ursachen für die Zunahme von rheumatischen Beschwerden. Diese plagen zunehmend auch jüngere Personen.

Unser Körper ermöglicht die erstaunlichsten Bewegungen. Der Schlüssel dazu sind die Gelenke mitsamt den dazugehörigen Weichteilen, den Bändern, Sehnen und Muskeln. Aber immer mehr Leute haben damit Beschwerden, die man gesamthaft als Rheuma bezeichnet. Es ist wichtig, zwischen Arthritis und Arthrose, das heisst den entzündlichen und den Degenerativen Rheumaformen, zu unterscheiden, da man sie unterschiedlich behandeln muss. Entzündlicher Rheumatismus kann die Gelenke selbst, aber auch die umliegenden Weichteile befallen.

 

Psychosomatisch. Die chronische Polyarthritis ist wahrscheinlich eine Autoimmunerkrankung, deren Ursache man nicht kennt und die schon in der Kindheit auftreten kann. Der Körper reagiert auf seine eigenen Gewebe mit der Bildung von Abwehrstoffen, die Entzündungen auslösen, welche wiederum mit der Zeit die Gelenke zerstören und verformen. Für die infektiöse Arthritis sind Bakterien und Viren verantwortlich, meistens im Zusammenhang mit einer Infektionskrankheit. Die Symptome dieser schmerzhaften Entzündung sind ein gerötetes, überwärmtes und geschwollenes Gelenk, häufig begleitet von Fieber. Ursache des Weichteilrheumatismus ist eine Überbelastung oder Entzündung der Bänder, Sehnen oder Muskeln. Beim Muskelkater verursachen feine Muskelfaserrisse die Schmerzen. Weichteilrheumatismuskann sich über den ganzen Körper ausbreiten. Zeichen dieser sogenannten Fibromyalgie sind Verspannungen und Schmerzen in den Schultern, im Kreuz oder entlang der Wirbelsäule. 80 Prozent der Opfer sind Frauen, wobei zum Teil auch psycho-somatische Faktoren mitspielen dürften.

 

Milliarden. Entzündliche Rheumaformen werden weder durch das Klima noch durch das Alter begünstigt. Der degenerative, als Arthrose bezeichnete Rheumatismus dagegen ist eine altersbedingte Abnützungserscheinung. Er befällt vor allem die grossen Gelenke wie Hüfte, Schulter und Knie.

Während früher vor allem ältere Personen unter rheumatischen Beschwerden litten, ist heute immer häufiger auch die jüngere Generation betroffen. Diese Erkrankungen belasten die schweizerische Volkswirtschaft jährlich mit 2,3 Milliarden Franken. Mit rund 1,4 Millionen Personen in ärztlicher Behandlung ist Rheuma heute der häufigste Grund für eine Arztkonsultation. Diese Entwicklung hängt hauptsächlich mit dem zunehmenden Bewegungsmangel sowie einer falschen Körperhaltung beim Arbeiten, im Auto oder sogar im Bett zusammen.

 

News

 

Generika im Vormarsch:

Die ständige Kostensteigerung im Gesundheitswesen hat die Bieler Hausärzte bewogen, bei der Therapie mit Medikamenten vermehrt preisgünstige Generika anstelle der Originalpräparate einzusetzen. Die Arzneimittelkosten sollen gesenkt werden, ohne dass die Qualität der Behandlung Einbussen erleidet.

In enger Zusammenarbeit mit RegioPharm wurden deshalb Kriterien zur Beurteilung der Generika festgelegt und eine Liste der empfohlenen Präparate erarbeitet. Im 1. Halbjahr 2002 hat die Anzahl der durch die Bieler Ärzte verordneten und in den RegioPharm-Apotheken abgegebenen Generikapackungen gegenüber dem Vorjahr bereits um 48 Prozent zugenommen.

 

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Der Rat

 

 

 

Die wichtigste Massnahme zur Verhinderung rheuma-tischer Beschwerden ist regelmässige Bewegung und Sport, ohne aber zu übertreiben. Vor einer Belastung sollten die Muskeln, Bänder und Sehnen aufgewärmt und gedehnt werden. Der Abbau von Übergewicht entlastet die Gelenke und vermindert das Risiko einer Arthrose. Gegen akute Arthritis hilft Kalte in Form von Gels und Kuhlpflastern, wahrend bei Arthrose wärmende Mittel oder ein Bad mit Meersalz die Schmerzen lindern. Eine Arthrose lässt sich aber mit keinem Mittel rückgangig machen. Kapseln auf Weihrauchbasis wirken ebenfalls gegen Gelenk-entzündungen. Gegen eine infektiose Arthritis wird der Arzt aber Antibiotika einsetzen. Bei Verspannungen und Muskelschmerzen helfen Massagen und wärmende Mittel, welche die Blutzirkulation anregen.

 

 

 

Unser aktueller Tipp

Fragen Sie jetzt in Ihrer RegioPharm- Apotheke nach dem kostenlosen Büro-Entspannungsset, das neben einem rasch wirkenden Mittel gegen Muskelverspannungen Ratschläge zur Optimierung der Arbeits-Ergonomie und sechs einfache Übungen zur Lockerung der Muskeln am Arbeitsplatz enthält.

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

RegioPharm, Postfach 6251, 2500 Biel-Bienne 6

 

 

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