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Reisemedizin - Vorbeugen statt heilen

 

 

 

 

Die ideale Reiseapotheke trägt dem Ziel, der Dauer und dem Stil der Reise Rechnung.

Ein Mückenstich in den Tropen, ein Hundebiss in Griechenland – medizinische Hilfe ist nicht immer ohne weiteres zugänglich. Deshalb gehört in jedes Gepäck eine Reiseapotheke.

 

Diese besteht im Minimum aus Medikamenten gegen Fieber, Schmerzen, Übelkeit, Durchfall, Verstopfung, kleinere Verletzungen, Erkältung, Mückenstiche und bekannte Allergien. Weiter gehören dazu: Augentropfen, Thermometer, Druckverband und Sonnenschutz. Adventure-Reisende müssen zudem Wasser desinfizieren können, benötigen Antibiotika und steriles Injektionsmaterial.

 

Abklärungen. Wer auf Medikamente angewiesen ist, muss diese im Handgepäck dabei haben. Muss man Morphium mitnehmen, braucht es eine Bestätigung vom Arzt. Ebenso gilt es frühzeitig abzuklären, ob sich ein Medikament auch im Ausland kaufen lässt. Originalpackung und Beipackzettel gehören ins Gepäck, sinnvoll ist auch ein persönlicher Gesundheitspass.

Ein häufiges Problem ist der Touristen-Durchfall. Die Übertragung erfolgt fäkal-oral – Lebensmittel- und Trinkwasser-hygiene ist wesentlich. Es gilt «cook it, peel it or forget it»: Finger weg von allem, das nicht gekocht oder geschält ist. Wasser am besten – ohne Eiswürfel – aus der Flasche trinken. Meist geht der Durchfall nach vier Tagen vorüber. In dieser Zeit genügend Zucker, Salz und Flüssigkeit zu sich nehmen. Ist Blut im Stuhl, einen Arzt aufsuchen.

 

Malaria. Noch immer sterben jährlich bis zu 3 Mio. Menschen an Malaria. Die Krankheit wird von Mücken übertragen. Um Stiche zu verhindern: ab Sonnenuntergang lange, eher helle Kleidung tragen und Kleider oder nackte Haut mit Antimückenspray besprühen. Dazu Prophylaxe- oder Notfall-Medikamente nehmen. Andere mögliche Ansteckungsgefahren sind Gelbfieber, Tollwut, Meningitis, Tuberkulose, Amöben. Die häufigsten obligatorischen Impfungen sind – wie in der Schweiz empfohlen – Diphterie, Tetanus und Polio. Gegen sexuell übertragbare Krankheiten schützen aber nach wie vor nur Präservative. Gegen Reisekrankheit hilft: genügend Schlaf, nicht mit leerem oder zu vollem Magen reisen, keinen Alkohol trinken. Wer im Auto unter Übelkeit leidet, sollte auf die Strasse schauen. Auf einem Schiff den Horizont betrachten und sich nicht hinlegen. Im Flugzeug trocknet die Nasenschleimhaut aus, deshalb viel trinken und Nasenspray verwenden. Dieser nützt auch, wenn der Nasen- Ohren-Kanal aufgrund der Druckunter-schiede verstopft ist. Um das Thrombose-Risiko zu vermindern, Beine und Füsse bewegen, alle zwei Stunden umhergehen, allenfalls Stützstrümpfe tragen und Prophylaxe-Medikamente nehmen.

Und im Zweifelsfall gilt: Nach der Rückkehr sofort einen Arzt aufsuchen.

 

News

 

Sommerlicher Dracula

Der Sommer ist für uns Menschen gleichbedeutend mit süssem Nichtstun. Ganz anders hingegen die Zecken: sie entwickeln bei hohen Temperaturen einen grossen Durst nach Blut. Die kleinen Vampire krallen sich an unserer Haut fest, beissen zu und laben sich am kostbaren Nektar, ohne den sie sich nicht fortpflanzen können. Was ganz ohne Schmerzen in aller Stille geschieht, kann bei den Opfern nichtsdestotrotz schwerwiegende Infektionen auslösen. Lassen Sie sich Ihre wohlverdienten Ferien nicht durch die kleinen Vielfrasse vermiesen. Ihre RegioPharm Apotheke erklärt Ihnen gerne, wie sie sich gegen die Zecken-stiche und deren lästige Folgen schützen können.

 

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Der Rat

 

 

 

Bei einer Reise ist es wichtig, sich rechtzeitig über die gesundheitlichen Aspekte zu informieren. Medikamente, die regel-mässig eingenommen werden müssen, gehören – in ausreichender Menge – ins Handgepäck. Eine Reise kann unfreiwillig auch mal länger dauern und so muss beispielsweise ein Diabetiker genügend Insulin dabei haben. Die Apotheken informieren über empfohlene und obligatorische Impfungen und helfen bei der Zusammenstellung der Reiseapotheke, die je nach Person, Urlaubsland und Art der Reise variiert. So braucht ein Pauschaltourist in guten Hotels andere Mittel als ein Rucksacktourist, der abseits sämtlicher medizinischer Versorgung unterwegs ist. In jedem Fall gehören heute aber Kondome in die Reiseapotheke. Viele Apotheken bieten zudem auch computergestützte Informationen mit Merk-blättern, Malaria- Karten, Klimainfos, Botschafts-adressen etc.

 

 

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

RegioPharm, Postfach 6251, 2500 Biel-Bienne 6

 

 

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