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Refluxkrankheit:
Entspannung durch Atmung
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Wie
für viele Krankheiten, so Herz- und Kreislauferkrankungen,
Rücken-beschwerden, Kopf- und Migräneschmerzen, sind auch bei Magen- und
Verdauungsproblemen gezielte Entspannungsmethoden sehr hilfreich.
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Stress
und Hektik sind für Sodbrennengeplagte genau das Falsche. Das Wahrnehmen von
Verspannungszuständen kann aber mit Hilfe von Entspannungs- und
Sensibilisierungsübungen geschult und die Atmung reguliert werden. Hier hat
die tiefe Bauch-Zwerchfell-Atmung besondere Bedeutung.
Durch einseitige Lebensweise, sitzende Tätigkeit und hohe Stressbelastung kommt
die Atmung - ein an sich automatischer und unbewusster Vorgang - leider oft
zu kurz und beschränkt sich auf die flache Brustkorbatmung. Übungen zur
Vertiefung der Atmung sind deshalb eine wirksame Entspannungshilfe. Sie
stärken die für die Atmung wichtigen Muskeln und lösen körperliche und
seelische Verspannungen.
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Das
kleine Magen-Darm-Alphabet
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Aufstossen - überschüssige
Luft sucht sich den Weg aus dem Magen. Kleine Schlucke und kleine Bissen gut
gekaut schützen davor.
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Blähungen
(Flatulenz)
- Gase, die beim Verdauungsvorgang in kleinen Mengen entstehen. Grössere
Gasansammlungen verursachen Druck- und Spannungsgefühl im Bauchraum.
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Blinddarmentzündung (Appendizitis) -
Entzündung des Wurmfortsatzes des Blinddarms im linken Unterbauch. Vor allem
stechende Bauchschmerzen, Übelkeit und Fieber können erste Anzeichen sein,
die immer ärztlich abgeklärt werden müssen.
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Durchfall (Diarrhoe) - wird
meist durch Viren oder Bakterien ausgelöst. Wichtigste Massnahme ist das
Ergänzen der Flüssigkeits- und Mineralstoffverluste durch Mineralwasser oder
Elektrolytkonzentrate.
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Entzündungen - des Dickdarms
(Kolitis) oder Dünndarms (z.B. Morbus Crohn), die u.a. Schmerzen,
Gewichtsabnahme, schwere Durchfälle verursachen können, gehören in die Hand des
Arztes.
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Erbrechen - eine Folge
starker Übelkeit, wird vom Gehirn gesteuert. Ursache können Nervenimpulse aus
den Verdauungsorganen, dem Gleichgewichtsorgan im Innenohr oder auch
Giftstoffe sein.
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Gallenbeschwerden
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vor allem, wenn fettreiche Mahlzeiten die Verdauung überfordern.
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Hämorhoiden
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krampfaderähnliche Erweiterungen und Aussackungen der Aftervenen. Sie bilden
sich aufgrund einer angeborenen Schwäche der Venenwände, vor allem auch bei
chronischer Verstopfung, vorwiegend sitzender Lebensweise und bei
Schwangerschaft.
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Magenschmerzen
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wie alle Schmerzen ein Warnsignal. Treten Magenschmerzen nüchtern auf und
lassen nach dem Essen nach, könnte sich ein Zwölffingerdarmgeschwür gebildet
haben. Für ein Magengeschwür sprechen Schmerzen, die während des Essens
besonders ausgeprägt sind. Aber auch ein nervöser Magen kann ähnliche
Symptome verursachen.
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Mundgeruch - besonders bei
trockener Mundschleimhaut und bei kranken Zähnen. Bakterien können sich dann
besonders zahlreich ansiedeln und mit ihren Abbauprodukten den typisch
unangenehmen Geruch erzeugen.
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Okultes
Blut im Stuhl
- nicht sichtbares Blut, das mit spezifischen Tests ermittelt werden kann.
Okultes Blut kann durch Blutungen im Magen-Darm-Bereich entstehen, z.B. durch
Geschwüre und Tumoren.
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Reizmagensyndrom
(funktionelle
Dyspepsie) - beschreibt eine Reihe von berbauchbeschwerden. Als Ursache
kommen organische und psychische Störungen sowie Entleerungsstörungen in
Betracht.
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Reizdarmsyndrom
(Colon
irritabile) - Bewegungsstörungen der Darmmuskulatur. Nicht selten treten das
Reizmagen- und das Reizdarm-syndrom gemeinsam auf. Und in beiden Fällen
scheinen psychosomatische Faktoren eine wichtige Rolle zu spielen.
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Sodbrennen - saures
Aufstossen und/oder brennender Schmerz hinter dem Brustbein, wenn der Magen
zu viel Magensäure produziert und/oder der Schliessmuskel zur Speiseröhre
defekt ist.
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Teerstuhl - deutlich
sichtbar aufgrund von geronnenem Blut; stammt aus dem Endbereich des Darms,
z.B. bei Hämorrhoiden, bei kleinen durch Pressen geplatzten Blutgefässen oder
bei Darmpolypen.
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Ulkus - Magengeschwür,
meist durch Stress und Übersäuerung verursacht.
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Verstopfung (Obstipation) -
organische und psychische Ursachen, falsches Essverhalten, Übergewicht, Bewegungsarmut.
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Zöliakie
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Erkrankung der Dünndarmschleimhaut, die meistens schon im Kindesalter
auftritt und auf einer Gluten-Unverträglichkeit beruht. Bei Verzehr von
Getreidemehlprodukten kommt es zu Durchfällen, aufgetriebenen Bäuchen und
Gewichtsverlust
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