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Den Pilzen gewachsen

 

 

Gründliches Trocknen der Zehenzwischenräume mhilft Fusspilz vermeiden.

 

Tipps gegen Wildwuchs.

Pilzerkrankungen können jeden und jede Körperpartie treffen: Dermatophyten treten auf Haut, Nägeln und Haaren auf. Hefepilze (Candida) sind häufig auf Schleimhäuten und im Windelbereich der Säuglinge zu finden, können aber auch, wie Schimmelpilze, das ganze Organsystem schädigen.

 

Hauptpilz. Der beste Schutz gegen das Eindringen von Krankheitserregern ist eine gesunde Haut. Pilze lieben feucht und warm, finden unter Brüsten, in Achselhöhlen, Leisten oder Zehenzwischenräumen ideale Bedingungen. Deshalb immer gut trocknen und kleine Verletzungen der Hornhaut, aggressive Seifen und Waschmittel vermeiden. Bei einem Hautpilz weist die Haut kreisförmige gerötete Stellen auf. Später schuppt sie sich und wird grau-weiss. Während die Stelle ausheilt, wandert der Pilz kreisförmig weiter. Zur Behandlung empfehlen sich gute Hygiene, eine leicht saure Seife und Antipilzmittel.

 

Fusspilz. Die mit Abstand häufigste Hautpilzerkrankung ist der Fusspilz. Einen idealen Nährboden finden Pilze besonders dort, wo viele Menschen barfuss gehen: Schwimmbäder, Garderoben, Hotelzimmer. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt, unbehandelt kann sich der Pilz auf andere Hautbereiche und Personen ausbreiten. Die Behandlung mit einem Gegenmittel dauert mindestens eine bis mehrere Wochen. Dabei beachten: Socken täglich wechseln und bei 60 Grad waschen. Schuhe mit Pilzmittel besprühen und über Nacht in einem Plastiksack lassen. Eine Sonderform des Hautpilzes ist der Nagelpilz. Dabei verfärbt sich der Nagel graugrünlich, verdickt sich und wird brüchig. Die Behandlung mit Lack kann sechs Monate bis ein Jahr dauern; deshalb eher mit Tabletten (rezeptpflichtig) über einige Wochen behandeln.

 

Hefepilz. Candida-Infektionen sind unter anderem für «Windeldermatitis» bei Kleinkindern, Befall des Mundes und Vaginalmykosen verantwortlich. Risikogruppen sind Träger von Zahnprothesen, Diabetiker, Personen in antibiotischer oder hemotherapeutischer Behandlung oder mit Immundefekten. Anzeichen einer Candida-Infektion im Mund sind zuerst Rötungen, dann weisse bis gelbe Flecken und Metallgeschmack. Abhilfe schafft ein Antipilzmittel zum Einnehmen. Bei Windeldermatitis gilt es zu beachten: Windeln häufig wechseln, in den Falten gut waschen und abtrocknen, Schnuller täglich sterilisieren.

 

Scheidenpilz. Drei Viertel aller Frauen leiden mindestens einmal an einem Scheidenpilz, der sich durch Juckreiz, Brennen und Rötung an Schamlippen und Scheide und weissem Ausfluss äussert. Er kann durch Verhaltensregeln vermieden werden: Unterwäsche aus Naturfasern tragen und bei 60% waschen; für die Intimwäsche eine pH-neutrale Seife verwenden; sich nach der Toilette von vorne nach hinten reinigen; im Schwimmbad nicht auf den Beckenrand sitzen.

 

News

 

O sole mio.

In unseren Breitengraden sind die strahlend schönen Tage gezählt.

Umso grösser also die Lust, sich an die pralle Sonne zu legen. Die strahlende Pracht bringt uns aber nicht nur Licht und Hitze. Gewisse Sonnenstrahlen dringen unsichtbar in unsere Haut ein und können das lebenswichtige und unersetzliche Organ– ohne entsprechenden Schutz – langfristig schädigen oder gar tödliche Folgen haben. Fragen Sie in Ihrer RegioPharm Apotheke, wie Sie die Sonne ohne grosse Risiken geniessen können. Damit sie noch in zahlreichen Ferien eine willkommene Reisebegleiterin ist!

 

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Der Rat

 

 

 

Hautpilzinfektionen möglichst vermeiden, das heisst:

- An öffentlichen Orten wie in Schwimmbädern oder Turnhallen nicht barfuss gehen.

- Schwitzen ver-meiden, atmungsaktives Schuhwerk und ein geeigne-tes Gewebe für Socken wählen, wie Baumwolle oder Wolle.

- Gute Körperhygiene und Pflege der Haut.

- Druck-stellen und Hautver-letzungen vermeiden.

- Socken, Hand- und Bade-tücher sowie Bettwäsche häufig wechseln und bei min. 60 Grad waschen. Ist dies aufgrund des Gewebes nicht möglich, beim letzten Spülgang ein Pilzmittel beigeben.

- Füsse mit alkalifreier Seife waschen und gut abtrocknen.

- Bei einer Infektion den Partner mitbehandeln.

 

Und hats einen doch erwischt:

Pilze lassen sich leicht selber erkennen, bei den ersten Symptomen handeln und den Pilz danach dis-zipliniert und ausdauernd behandeln. Und wichtig: sind die Symptome weg, die Be-handlung noch eine Woche fortsetzen.

 

 

 

 

 

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

RegioPharm, Postfach 6251, 2500 Biel-Bienne 6

 

 

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