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Brüggstrasse 2,
Route de Brügg
2503 Biel-Bienne
Tel: 032 365 25 23
Fax: 032 365 50 17
Mail: info@apotheke-biel.ch |
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Wenn
der Juckreiz zum Aus-der-Haut-Fahren ist.
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Quälender
Juckreiz, gerötete Haut und Ödeme: das sind die Kennzeichen der Dermatitis,
einer entzündlichen Hauterkrankung. Dabei werden drei Arten unterschieden:
atopisches und seborrhoisches Ekzem sowie toxische oder allergische
Dermatitis durch Hautkontakt.
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Während
sich die Haut bei toxischen Reaktionen sofort nach Kontakt mit einem Auslöser
wie Lösungsmittel oder Gips rötet, treten allergische Reaktionen oft erst
auf, nachdem die Haut Reizstoffen wie Chrom oder Nickel längere Zeit
ausgesetzt war. Die Auslöser, Jeansknöpfe und Modeschmuck etwa, müssen sofort
entfernt und die Ekzeme mit Cortison behandelt werden.
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Veranlagung.
Die
seborrhoische Dermatitis führt vor allem bei Männern zu Entzündungen mit
Schuppen auf dem Kopf, zwischen den Augenbrauen, der Nase entlang bis zum
Oberkörper. Auslöser ist ein Hefepilz, der mit einem Antipilzmittel oder
Cortison behandelt werden muss. Die atopische Dermatitis oder Neurodermitis
ist eine chronische Ekzemerkrankung, die oft mit Asthma oder Allergien
assoziert ist. Der Auslöser ist weitgehend unbekannt, eine Rolle spielen
genetische Faktoren, Stress, Kälte oder trockene Luft. Die Symptome sind
abhängig vom Alter des Patienten, typisch sind Juckreiz und trockene Haut.
Milchschorf, die Neurodermitis beim Säugling, befällt vor allem den
Kopfbereich sowie den Rumpf und heilt meist nach zwei bis drei Jahren aus.
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Kratzt
sich das Kind, entstehen nässende Wunden, die bluten und sich unter Umständen
entzünden. Bei Kindern über zwei Jahren sieht man besonders in den
Ellenbeugen und Kniekehlen gerötete Herde, die stark schuppen. Im
Erwachsenenalter (vor allem ältere Menschen sind aufgrund ihrer
Hauttrockenheit gefährdet) können Ekzeme am ganzen Körper auftreten, vor
allem im Herbst oder Winter. Vorbeugen: trockene Haut vermeiden, vor Kälte
und Wind schützen. Kinder möglichst lange stillen, Milchprodukte aus Kuhmilch
in der Ernährung von Kleinkindern zurückhaltend einsetzen. Für eine gute
Hautpflege mit rückfettenden Cremen und Badezusätzen sorgen. Stress und
seelische Belastung vermeiden. Hat sich doch ein Ekzem gebildet: eine
pH-neutrale oder leicht saure Seife verwenden, nicht zu oft und nicht zu kalt
oder heiss duschen oder baden, die Haut nur abtupfen, Körpermilch eincremen.
Bei ausgeprägtem Juckreiz werden cortisonhaltige Mittel verordnet, allenfalls
auch Antihistaminika. Wichtig ist die Vermeidung individueller Auslösefaktoren
und konsequente Hautpflege zur Verhinderung von Austrocknung und Juckreiz.
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Der Rat
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Für
die Behandlung von Neurodermitis steht derzeit ein Mittel einer neuen
Wirkstoffklasse zur Verfügung: Pimecrolimus lasst auf eine alternative, wirkungsvolle
und sichere Therapie hoffen. Diese rezeptpflichtige Substanz wirkt spezifisch
auf diejenigen Zellen der Haut, die fur Entzundung und Juckreiz
verantwortlich sind. Nach wie vor gilt: Kleidung und Ernahrung sollten nicht
ausser Acht gelassen werden.
Zudem
spielt die Psyche eine nicht zu vernach-lassigende Rolle, ist doch die Haut
der Spiegel der Seele. Stress und Nervositat konnen eine Schub auslosen.
Autogenes Training, Yoga, Musik hören und körperliche Aktivität an frischer
Luft helfen, stressauslösende Zustände zu umgehen.
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