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Insekten- und Zeckenstiche / Cool down

 

 

Gegen die Insektenplage helfen Moskitonetze und Sprays.

 

Wie sich der Sommer ohne Insektenstich geniessen lässt.

Mücken auf der Suche nach Menschenblut für die Entwicklung ihrer Eier können jeden Sommerabend vermiesen. Mückenstiche sind wie Bremsenstiche oder Ameisenbisse meist harmlos, verursachen aber einen Juckreiz. Schlimmer in den Tropen: hier kann ein Stich tödliche Folgen haben – sich vor einer Reise informieren!

 

Gift. Im Gegensatz zu Mücken sind Bienen und Wespen nicht auf Blut aus. Sie stechen, wenn sie in Gefahr sind (nicht mit den Armen fuchteln!). Vorsicht: bei Bienen kann der Stachel mit Giftsack stecken bleiben und muss vorsichtig entfernt werden. Anders bei Allergikern. Sie können nach einem Stich schwerwiegende Symptome bis zum Kreislaufkollaps aufweisen und müssen stets ein Notfall-Set dabei haben. Mehrere Stiche oder ein einzelner Stich im Mund oder im Rachen sofort Eis lutschen) können bei jedermann bedrohliche Folgen haben und müssen von einem Arzt behandelt werden. Allgemein gilt bei Insektenstichen: Einstichstelle desinfizieren und kühlen. Gels oder Cremen sind beliebt, aber Medikamente zum Einnehmen meist wirksamer.

 

Läuse. Die flügellosen Kopfläuse werden durch Berührung übertragen, wo viele Menschen eng aufeinander leben. Die Stiche hinterlassen auf dem Kopf kleine rote Punkte, die heftig jucken. Abhilfe schaffen korrekt angewandtes Shampoo oder eine Lotion (Essig- oder Chlorwasser können den Wirkstoff desaktivieren). Wäsche kochen, in einem geschlossenen Sack bei hohen Temperaturen zwei Wochen lagern oder tiefkühlen. Bürste, Kamm und Telefonhörer reinigen.

 

Zecken. Sie lassen sich von Mai bis Oktober im Wald auf Tiere oder Menschen fallen und saugen so viel Blut, wie sie zur Entwicklung benötigen.

Der schmerzlose Zeckenstich ist potentiell gefährlich, weil Zecken im Speichel Krankheitserreger übertragen können. Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) ist eine virale Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute. Die Lyme-Borreliose (bakteriell) ist oft durch rote Hautflecken erkennbar. Ohne Antibiotika kann sie, manchmal erst nach Jahren, zu chronischen Hautveränderungen, Gelenkschmerzen, Lähmungserscheinungen und schweren Herzbeschwerden führen.

 

News

 

Bakterien.

Bakterien vermehren sich bei heissen Temperaturen sehr rasch, auch jene, die für Durchfallerkrankungen verantwortlich sind. Die Darmflora gerät aus dem Gleichgewicht, der Körper verliert Flüssigkeit und Mineralsalze. Im Normalfall dauert eine Durchfallerkrankung einige Tage. Verschiedene Medikamente fordern die Wiederherstellung einer gesunden Darmflora und beschleunigen die Genesung. Erkundigen Sie sich in Ihrer RegioPharm Apotheke, wo man Ihnen hilft, der Natur nachzuhelfen!

 

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Der Rat

 

 

 

Chemische Mittel sollten als Mückenschutz bei Säuglingen und Kleinkindern vermieden werden, deshalb in der Nacht eher mit Moskitonetz schützen. Bei Bedarf am Fenster Mücken-gitter montieren. Abends bei geöffnetem Fenster drinnen kein Licht machen. Sich draussen hell und langärmelig anziehen. Beim Essen im Freien unter dem Tisch oder auf dem Nebentisch Raucherspiralen anzünden. Und schlimmstenfalls doch einen Spray benutzen. Wer trotz aller Vorsichts-massnahmen gestochen wird, hilft sich mit kühlen Umschlägen. In unseren Breitengraden sind Mückenstiche kein Problem, extrem verstochene Kinder sowie Personen mit starken Reaktionen müssen allen-falls zum Arzt geschickt werden.

 

 

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

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