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Erkältungen / Hatschi!

 

 

Vom Niesreiz zum starken Krankheitsgefühl: die Erkältung

 

Erkältungen gehören zu den häufigsten Krankheiten überhaupt. Im nasskalten Herbst haben sie Hochkonjunktur.

 

Jetzt hustet und niest es wieder allenthalben: im Bus, im Büro, im Kino. Für die Erkältungen sind sechs Virustypen mit ca. 200 Subtypen verantwortlich. Sie werden durch Tröpfcheninfektion (Husten oder Niesen) übertragen und haben im Spätherbst ein leichtes Spiel. Durch die Kälte wird unser Immunsystem herabgesetzt. Typischerweise treten Erkältungen auf, wenn man stark schwitzt und die Kleidung danach nicht sofort wechselt. Durch das Verdunsten der Flüssigkeit kühlt die Körperoberfläche rasch ab, die Anfälligkeit auf Krankheitskeime wird erhöht.

 

Symptome. Eine gewöhnliche Erkältung beginnt meist langsam: Zuerst ist der Hals trocken und kratzt, später folgt der Niesreiz. Darauf beginnt die Nase zu laufen, erst wässerig, später dicker und grünlich-gelb verfärbt. Es folgen Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und Müdigkeit. Zusätzlich kann ein Reizhusten auftreten, allenfalls bleibt auch die Stimme weg. Eine schwere Erkältung führt zu Fieber und einem starken Krankheitsgefühl. Diese Symptome treten auch bei der echten Grippe auf (besonders hohes Fieber und Gliederschmerzen), jedoch stärker ausgeprägt.

 

Aber Achtung: Impfungen gegen die Grippe schützen nicht vor Erkältungen! Die Grippe wird im Gegensatz zur Erkältung durch das Influenza Virus verursacht, typisch ist der abrupte Beginn mit Frösteln und Fieber. Während die Grippe eine ernsthafte Erkrankung mit zahlreichen Todesfällen ist, die absolute Bettruhe verlangt, ist eine Erkältung nicht lebensbedrohlich und verschwindet meist nach sieben bis zehn Tagen.

 

Symptomatisch. Die Behandlung erfolgt symptomatisch: Man bekämpft die Halsschmerzen, den Husten, das Fieber und die Gliederschmerzen. Das kann man einzeln tun oder mit sogenannten Kombinationspräparaten.

Dazu viel trinken. Bessert sich die Erkältung nach einigen Tagen der richtigen Selbstbehandlung nicht, sollte man einen Arzt aufsuchen. Bei folgenden Symptomen sollte man nicht warten: Nackensteifigkeit oder Benommenheit, bei hohem Fieber (über 39,5, bei Kindern bereits über 38 Grad), Atemproblemen oder heftigen Brust-, Rücken-, Kopf oder Ohrenschmerzen. Vorsicht vor möglichen Komplikationen: Im Anschluss an die virale Erkältung kann sich eine Sekundärinfektion mit Bakterien und beispielsweise eine Nasennebenhöhlen- oder eine Lungenentzündung entwickeln.

 

News

 

Frohe Weihnachten

Das Christkind geht gestresst noch einmal den Wunschzettel durch: eine Wärmflasche für den kleinen Luca, eine feuchtigkeitsspendende Körperlotion für Tante Olga, einen Wintertee für Cousine Adriana, ein Duschgel für den sportlichen Daniel und ein Pflaster für die geplagten Hufe seiner Rentiere. Wo bloss findet es das alles? Ganz einfach: in einer der Regiopharm Apotheken, die Ihnen für Ihr Vertrauen danken und schöne Festtage wünschen.

 

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Der Rat

 

 

 

Wichtig für die Vorbeugung von Erkältungskrankheiten ist eine gesunde Lebens-weise, viel Schlaf und eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Man sollte sich immer warm anziehen, verschwitzte Kleidung sofort wechseln und Durchzug vermeiden. Zudem sollte man sich wenn möglich von Orten mit grossen Menschenansammlungen fern halten.

Erst in zweiter Linie kommt der Einsatz von Medikamenten in Frage, aber nicht wahllos Vitamine schlucken, sondern hoch dosierte Präparate mit Vitamin C und Zink, möglichst in einer Retardform. Zudem kann auch eine Prävention mit Homöopathie oder dem Sonnenhut (Echinacea) gemacht werden.

 

 

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

RegioPharm, Postfach 6251, 2500 Biel-Bienne 6

 

 

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