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Ist eine zweite Grippewelle im Anzug?

 

 

Grippepatienten bleiben am besten im Bett, um sich zu erholen und andere zu schützen.

 

«Ich muss absagen, ich liege mit Grippe im Bett.» Ein viel zitierter Satz dieser Tage. Mit voller Kraft ist die erste Grippewelle von West nach Ost durch die Schweiz gezogen. Über die Festtage essen wir zu reichhaltig,  halten uns oft in geschlossenen Räumen auf und treffen viele Leute – da hat die Grippe leichtes Spiel. Seit Weihnachten hat sich die Zahl der Grippekranken in der Schweiz beinahe verdoppelt, derzeit werden pro 100 Arztkonsultationen 7,6 Grippe-verdachtsfälle gemeldet.

 

Hand-zu-Hand. Das verantwortliche Influenza-Virus wandert via Tröpfcheninfektion beim Husten, Sprechen oder Niesen von Mensch zu Mensch. Eine Übertragung ist aber auch via Hand-zu-Hand-Kontakt und von der zweiten Hand über die Nase zu den Atemwegen oder in die Augen möglich.
Die Inkubationszeit dauert bis vier Tage. Die Grippe ist gekennzeichnet durch ein abruptes Einsetzen von Allgemeinsymptomen wie Kopfweh, hohes Fieber (bis 41 Grad), Frösteln, Muskel- und Gelenkschmerzen und ein starkes Krankheitsgefühl. Es folgen Zeichen eines Atemwegsinfektes (Husten, Schnupfen und Halsschmerzen). Hinzu kommen oft auch Augenbeschwerden und besonders bei Kindern Erbrechen oder Durchfall. Hats einen erwischt, hilft nur eines: im Bett bleiben, dem Körper Zeit geben, sich zu erholen und zu verteidigen, viel trinken und die einzelnen Symptome behandeln. Sonst drohen mögliche Komplikationen wie Lungenentzündung, die Verschlimmerung einer Grund-krankheit oder der Befall innerer Organe durch das Virus.

 

Saisonal. Eine normale Grippe dauert eine Woche bis zehn Tage. Für die Rekonvaleszenz müssen hingegen mehrere Wochen oder gar Monate gerechnet werden. Dies vor allem bei Menschen, die durch eine andere Krankheit bereits geschwächt sind. Dabei darf die Grippe nicht unterschätzt werden. Jährlich werden in der Schweiz bis zu 5000 Personen deswegen hospitalisiert, bis zu 1000 Menschen sterben an der Grippe.

Die potentiell tödliche Krankheit ist denn auch ein grosses Problem für das Gesundheitswesen und die Wirtschaft. In den USA rechnet man mit jährlich mehreren Milliarden Dollars Einbussen aufgrund von grippebedingten Arbeitsausfällen. Und auch in der Schweiz liegen derzeit viele Arbeitnehmer schlotternd im Bett. Und es könnten noch mehr werden: die Schulen haben wieder angefangen, die Ansteckungsgefahr steigt. Und da die erste Grippewelle bereits im November zugeschlagen hat (typisch für die Schweiz ist Dezember bis März), droht nun im Februar/März eine zweite Welle.

 

News

 

Gute Vorsätze

Die Meinungen sind geteilt. Die einen lagen über die Feiertage mit Grippe im Bett und konnten den kulinarischen Höhepunkten von Weihnachten nicht viel abgewinnen. Die anderen hingegen sassen während Weihnachten /Neujahr zu oft an üppig gedeckten Tischen. Eines aber haben sie gemeinsam: sie alle möchten den alten Schwung bzw. die ideale Form von vor den Festtagen zurückhaben. Und da es oftmals ebenso schwierig ist, wieder in Schuss zu kommen wie einige Gramm zu verlieren, bietet sich ein Besuch in einer der Regiopharm Apotheken an. Hier gibt es gute Tipps, wie die guten Vorsätze auch wirklich zu guten Resultaten führen.

 

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Der Rat

 

 

 

Für eine Grippeimpfung ist es noch nicht zu spät. Da es möglicherweise eine zweite Welle gibt, empfiehlt sich die Impfung vor allem für folgende Personen: Patienten mit chronischen Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen oder geschwächtem Immunsystem, Pflegepersonal sowie alle über 65-Jährigen (Impfung von der Krankenkasse bezahlt). Die Impfung muss jedes Jahr erneuert werden, da sich die Grippeviren ständig verändern und der Impfstoff neu angepasst werden muss. Der Schutz beträgt 60 bis 70 Prozent. Oft sprechen ältere Menschen weniger darauf an, eine Impfung lohnt sich aber dennoch, da die Symptome und Komplikationen bei einer Erkrankung weniger stark ausfallen. Was man sonst gegen Grippe tun kann: eine gesunde Lebensweise mit abwechslungsreicher Ernährung und ausreichend Bewegung und Schlaf sowie vorbeugen mit Vitamin C oder einem Immunstimulans wie Echinacea.

 

 

 

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

RegioPharm, Postfach 6251, 2500 Biel-Bienne 6

 

 

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