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Depressionen - Auf der Suche nach Licht

 

 

Psychische Erkrankungen nehmen weltweit zu. Ein Viertel der Menschheit leidet mindestens einmal im Leben an einer Depression; zwei Drittel davon sind Frauen. In der Rangliste der Erkrankungen stehen die Depressionen auf dem vierten Platz. Bis zum Jahr 2020 sollen sie auf den zweiten vorstossen.

 

Ein morgendlicher Spaziergang hilft gegen Symptome der Winterdepression, sogar wenn der Himmel bedeckt ist.

 

Im Winter fallen wir oft ohne besonderen Grund in ein seelisches Tief, das nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte.

Hyperaktivität. Hyperaktivität. Eine Depression kann sich in ganz verschiedenen und unterschiedlich starken Symptomen äussern. Zu den leichten Depressionen gehören die Verstimmungen, die jedes Jahr im Spätherbst und Winter gehäuft auftreten. Sie werden vor allem durch den Mangel an Licht erklärt und führen zu einem Verlust an Energie und Motivation.

Andere Symptome zur Erkennung einer Depression sind die allgemeine Interesselosigkeit, das sich Zurückziehen in die vier eigenen Wände, die Unfähigkeit, sich zu freuen oder Entschlüsse zu fassen, ein Gefühlsverlust, Angst und Schuldgefühle. Sie kann sich allerdings auch durch eine übertriebene Geschäftigkeit äussern. Ein depressiver Zustand kann auch körperliche Störungen auslösen wie Appetitlosigkeit, Schlafprobleme, Menstruationsstörungen, Potenzverlust, Herz- und Atembeschwerden.

 

Tumore. Ursachen für eine ernsthafte Depression können zum Beispiel ein Todesfall, der Verlust des Arbeitsplatzes, die Diagnose einer schweren Erkrankung, Partnerprobleme oder Dauerstress sein, aber auch eine Störung im Gehirnstoffwechsel. Zudem begünstigen gewisse Medikamente wie beispielsweise die Steroide die Entwicklung einer Depression. Bei einer psycho-somatischen Erkrankung kann sich das psychische Leiden auf Körperorgane und Stoffwechsel-vorgänge so stark auswirken, dass chronische Schmerzen, erhöhte Anfälligkeit für Infektionskrankheiten oder sogar ein Hirntumor die Folge sind. Personen im Rentenalter, Arbeitslose, die Opfer von Gewalt und Unfällen sowie Frauen während der Schwangerschaft, nach der Geburt und in den Wechseljahren sind besonders anfällig für Depressionen. Man sollte jede depressive Verstimmung ernst nehmen, da die Depression für die Betroffenen eine schwere Belastung ist und wegen ihrer Komplexität zu den Krankheiten gehört, die am schwierigsten zu behandeln sind.

 

News

 

Fit im Kopf: Das beste Mittel gegen Vergesslichkeit und Konzentrationsstörungen die Versorgung der Gehirnzellen mit Sauerstoff. Dazu gehören Bewegung und eine abwechslungsreiche, eher fettarme Ernährung zur Vorbeugung von Arteriosklerose. Ginkgo-Präparate verbessern die Durchblutung des Gehirns zusätzlich. Wichtig ist, das Gehirn laufend zu trainieren, indem man Neues ausprobiert und lernt. Interesselosigkeit ist die grösste Gefahr für die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Fragen Sie in Ihrer RegioPharm-Apotheke nach der Broschüre mit Fitnessübungen für das Gehirn.

 

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Der Rat

 

 

 

Es ist besser, mit Nahestehenden darüber zu reden, als zu versuchen, mit eigener Kraft aus einem depressiven Zustand herauszukommen. Hilfreich sind auch körperliche Aktivität, gesunde Ernährung, Sonne und therapeutische Massagen. Gegen die Winterdepression hilft die Lichttherapie mit einem Apparat, der in der Apotheke besorgt werden kann. Einige Heilpflanzen, wie zum Beispiel das Johanniskraut, sind sehr wirksam, wenn ein standardisierter Extrakt verwendet wird. Aber Vorsicht: Er hat unerwünschte Wechselwirkungen mit der Antibabypille, mit Blutverdünnern, gewissen Medikamenten gegen AIDS und solchen, die nach einer Organtransplantation die Abstossungsreaktionen verhindern. Die pflanzliche Therapie braucht etwas Geduld, da die Wirkung erst nach etwa zwei Wochen spürbar ist. Für Frauen in den Wechseljahren eignet sich besonders ein hormonfreies Präparat aus der Traubensilberkerze. Diese Ratschläge gelten für leichte Depressionen. In schwereren Fällen muss der Arzt konsultiert werden.

 

Weitere Tipps gegen die Winterdepression

- Mehr schlafen und etwas weniger arbeiten.

- Die zwischenmenschlichen Kontakte pflegen.

- Abwechslung suche.

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

RegioPharm, Postfach 6251, 2500 Biel-Bienne 6

 

 

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