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Blasenschwäche - Ich muss mal Dringend

 

 

Blasenschwäche kann zum Problem von Frauen und Männern werden, aber aus unterschiedlichen Gründen. Bei der Frau liegt der Ausgang der Harnröhre recht nahe beim After, wo sich viele Bakterien tummeln, die sich durch die nur etwa drei Zentimeter lange Harnröhre öfters auch in die Blase verirren und eine Entzündung auslösen. Beim Geschlechtsverkehr werden diese Bakterien zusätzlich gleichsam in die Blase hinein massiert.

 

Unkontrollierter Harnabgang – ausgelöst durch Stress oder durch einen unwillkürlichen Reflex – ist für die meisten ein Tabuthema.

Krebs. Die bei der Frau häufigen Blasenentzündungen können ohne Behandlung fatale Folgen haben, wenn die Infektion aus der Blase bis zu den Nieren aufsteigt, eine Nierenbeckenentzündung auslöst oder gar mit einer Blutvergiftung endet. Diese Gefahr ist beim Mann wegen der viel längeren und durch den Penis geschützten Harnröhre wesentlich kleiner.

Dafür leidet er mit zunehmendem Alter häufig unter einer Vergrösserung der Prostata. Diese männliche Drüse umschliesst die Harnröhre direkt unter dem Blasenausgang wie ein Ring. Wegen Veränderungen im Hormonhaushalt ist die Prostata bei rund 50 Prozent der über 50-Jährigen und fast 80 Prozent der über 70-Jährigen vergrössert. Sie quetscht die Harnröhre zusammen, so dass die Blase nicht mehr vollständig geleert werden kann. Dadurch entsteht ein Harnstau, der ein idealer Nährboden für die Vermehrung von Krankheitskeimen ist und den Blasenmuskel dauernd zur Entleerung reizt, wobei aber nur wenig Wasser gelöst werden kann. Die Vergrösserung der Prostata kann aber auch einen bösartigen Krebs als Ursache haben, der zudem rasch Ableger bildet. Wirbelsäule. 80 Prozent der Opfer sind Frauen, wobei zum Teil auch psycho-somatische Faktoren mitspielen dürften. 

 

Tabu. Die verschiedenen Formen der Blasenschwäche können in zwei Gruppen zusammengefasst werden: Stress-, Drang- und Überlaufinkontinenz sowie Reflexinkontinenz. Im ersten Fall sind Entzündungen, die Prostatavergrösserung, Kälte und Nässe, grosse Flüssigkeitsmengen, aber auch psychische Faktoren wie Stress oder Angst die Ursache; bei der Frau zudem die Erschlaffung der Beckenbodenmuskulatur durch Schwangerschaft, Geburt und in den Wechseljahren. Niesen, Husten, Lachen oder eine heftige körperliche Bewegung genügen in diesem Fall für einen unfreiwilligen Harnabgang.

 

News

 

Blasenschwäche ist ein Thema, über das Frauen nicht gerne sprechen. Und Manner erst recht nicht. Dabei leiden in der Schweiz etwa eine halbe Million Personen unter Inkontinenz. Viele fühlen deswegen unsicher und haben Angst, das Haus zu verlassen. Sie ziehen sich zurück, verlieren die Kontakte und letztlich die Lebensfreude. Das muss nicht sein. In Ihrer RegioPharm-Apotheke finden Sie ein spezielles Beratungsangebot für neue, bequeme Produkte mit dem wirksamsten Schutz bei unfreiwilligem Harnabgang. Testen Sie mit Mustern das für sie am besten geeignete Modell, damit Sie sich wieder sicher bewegen können.

 

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Der Rat

 

 

 

Wichtig ist das auf den Tag verteilte Trinken von viel Flüssigkeit, um die Harnwege durchzuspülen. Tee aus Birkenblättern, Brennnessel, Schachtelhalm und anderen wassertreibenden Pflanzen ist besonders wirksam. Dies giltfür die Frau auch vor dem Geschlechtsverkehr, um nachher die Blase möglichst rasch zu entleeren. Zudem sollte sie sich nach dem Gang auf die Toilette immer von vorne in Richtung After reinigen, um keine Bakterien in die Nähe der Harnröhre zu wischen. Männer sollten ab 40 Jahren die Prostata jährlich durch den Arzt kontrollieren lassen. Gegen leichte Blasenentzündungen helfen Teemischungen. Tritt nach drei Tagen keine Besserung ein, muss der Arzt konsultiert werden. Dies gilt vor allem auch bei blutigem Urin, Schmerzen in der Nierengegend, Fieber oder chronischen Entzün-dungen.

 

 

 

Weitere Tipps bei Blasenschwäche

Nasse Badeanzüge, kalte Füsse und nackter Rücken vermeiden. Bei Harndrang den Urin nicht zu lange zurückhalten, da dies das Wachstum von Krankheitskeimen begünstigt. Die Blase jedes Mal vollstandig leeren. In der Apotheke findet man moderne Inkontinenzbinden und -Slips, die kaum auftragen, unangenehme Geruche vollstandig binden und mehr als ein Liter Flussigkeit absorbieren konnen.

 

Ratschläge von RegiopPharm hören Sie jeden Mittwoch um 9.30 Uhr auch auf Radio Radio Canal 3.

 

Weitere Infos aus dieser Rubrik:

RegioPharm, Postfach 6251, 2500 Biel-Bienne 6

 

 

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