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Gesund
und fit durch Bewegung oder Bewegung für ein besseres Lebensgefühl
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Viele
Patienten mit Rückenproblemen, rheumatischen Beschwerden und schmerzhaften
Gelenken stehen vor dem Dilemma, dass sie sich einerseits regelmässig bewegen
müssen, um ihre Beweglichkeit zu erhalten, andererseits durch die chronischen
Schmerzen daran gehindert werden.
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Nicht
selten haben chronische Wirbel- und Gelenkschmerzen auch eine starke
psychische Komponente, bei der seelische Einflüsse und Konflikte,
psychosoziale Problematiken sowie Arbeitsplatzkonflikte eine erhebliche Rolle
spielen. Nach heutigem Wissensstand ist es wahrscheinlich, dass bei solchen
Patienten die Schmerzschwelle gesenkt ist, weil bestimmte Schmerzrezeptoren
in Gelenkkapseln, Muskeln oder Bändern sensibler reagieren. Deshalb werden
schon einfache alltägliche Bewegungen als schmerzhaft empfunden.
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Linderung
durch kombinierte Massnahmen
Die besten Behandlungserfolge versprechen hier kombinierte Therapien, die für
jeden Patienten aus einer Reihe von Möglichkeiten individuell
zusammengestellt werden müssen. Zur Auswahl stehen z.B. geeignete Gymnastik,
Wasser- und Entspannungstraining, Physiotherapien, Akupunktur,
schmerzlindernde Medikamente, unterstützende Hilfsmittel wie Bandagen sowie
psychotherapeutische Beratung.
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Die
Schweizerische Rheumaliga gibt eine Reihe von Merkblättern heraus, die
Anleitungen zu Ausgleichsgymnastik im Büro, Dehngymnastik u.a. enthalten.
(Bestellungen
mit frankiertem Antwortcouvert unter Telefon: 01 487 40 10)
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Schmerzlindernde
Medikamente
Schmerzen
können durch bestehende Grunderkrankungen, durch eine Überbeanspruchung der
Gelenke oder auch durch verspannte Muskeln verursacht werden. Um
Muskelkrämpfen vorzubeugen empfiehlt es sich regelmässig Magnesium
einzunehmen, eventuell auch mit Calcium kombiniert.
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Schmerzlindernde
Medikamente
Schmerzen
können durch bestehende Grunderkrankungen, durch eine Überbeanspruchung der
Gelenke oder auch durch verspannte Muskeln verursacht werden. Um
Muskelkrämpfen vorzubeugen empfiehlt es sich regelmässig Magnesium
einzunehmen, eventuell auch mit Calcium kombiniert
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Zur
Schmerzlinderung und/oder Entzündungshemmung von rheumatischen Erkrankungen
können eine Reihe von Medikamenten eingesetzt werden. Starkwirkende
Schmerzmittel müssen ärztlich verordnet werden. Zu den rezeptfreien
Medikamenten gehören:
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ASS
(Acetylsalicylsäure)
- dürfte das weltweit am häufigsten angewandte, frei verkäufliche
Schmerzmittel sein. Nicht einnehmen bei Bronchialasthma, empfindlichem Magen,
eingeschränkter Nierenfunktion und im letzten Drittel einer Schwangerschaft.
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Diclofenac
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hat schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften, ist als Gel oder
als Tabletten in niedriger Dosierung ohne Rezept erhältlich. Nicht einnehmen
wie unter ASS.
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Paracetamol -
schmerzlindernde Wirkung und Fiebersenkung. Nicht einnehmen bei
Leberschädigung.
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Ibuprofen
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schmerzlindernde und entzündungshemmende Eigenschaften. Nicht einnehmen bei
Magengeschwüren und im letzten Drittel einer Schwangerschaft.
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Pflanzliche
Schmerzmittel
Verschiedene pflanzliche Stoffe eignen sich sehr gut zur Unterstützung von
Schmerztherapien. Sie teilweise als Salben, Wickel oder Einreibungen
verwendet, andere werden eingenommen. Einige Beispiele:
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Bockshornklee -
entzündungshemmend, geeignet als Wickel
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Brennessel -
entzündungshemmend und wahrscheinlich knorpelschützend, als Tee oder Saft
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Heublumen - als heisse
Bäder für Gelenke und Rücken
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Paprikafrüchte
(Capsaicin)
- wirkt wärmend auf der Haut bei Verspannungen, als Pflaster oder Salbe
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Teufelskralle -
entzündungshemmende, antiarthritische Wirkung, als Tabletten oder Tinktur
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